Förderungen und Zuschüsse

Bayern verabschiedet Landespflegegeldgesetz

Im Mai 2018 hat die Bayerische Staatsregierung das Bayerische Landespflegegeldgesetz (BayLPflGG) mit dem Gesetz zur Änderung des Haushaltsgesetzes 2017/2018 beschlossen.

Wer bekommt das Landespflegegeld?

  • Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 und höher
  • Hauptwohnsitz in Bayern im Zeitpunkt der Antragstellung
  • Unabhängig davon, ob der Pflegebedürftige in einem Pflegeheim untergebracht ist oder zuhause lebt und versorgt wird.

Wie hoch ist das Landespflegegeld?

Das Landespflegegeld beträgt 1.000 Euro pro Jahr. Als staatliche Fürsorgeleistung ist das Landespflegegeld eine nicht steuerpflichtige Einnahme.

Wie läuft die Beantragung und wo kann ich Fragen stellen?

  • Die Antragstellung ist ab sofort möglich. Für das derzeit laufende Pflegegeldjahr (01.10.2017 bis 30.09.2018) endet die Antragsfrist am 31.12.2018.
  • Das Antragsformular bekommen Sie hier zum Download oder auf http://www.landespflegegeld.bayern.de/antrag.pdf.
    • Sie können den Antrag nach dem Download ausdrucken und handschriftlich ausfüllen oder zunächst am Computer ausfüllen und erst dann ausdrucken.
  • Antragsformulare gibt es auch bei den
    • Finanzämtern
    • Landratsämtern
    • Zentrum Bayern Familie und Soziales
  • Der Bescheidversand erfolgt ab Ende August, die Auszahlung beginnt im September.
  • Die Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie in unseren FAQ.
  • Sie können sich per E-Mail an landespflegegeld@stmflh.bayern.de wenden oder per Telefon an Bayern Direkt, die Servicestelle der Bayerischen Staatsregierung. Sie erreichen die Servicestelle der Bayerischen Staatsregierung per Telefon unter 089 12 22 213 von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 18:00 Uhr und Freitag von 08:00 bis 16:00 Uhr.

Wohin muss ich den ausgefüllten Antrag schicken?

Die Abgabe des Antrags auf Landespflegegeld erfolgt auf dem Postweg an die Landespflegegeldstelle in 81050 München.

 

Pflegestufen werden durch Pflegegrade abgelöst

Mit Würde altern, das wünschen sich viele Bundesbürger. Noch wichtiger als die eigentliche Altersvorsorge und die Rente ist das angenehme, altersgerechte Leben im Alter. Vor allem der Umbau des Badezimmers erfordert viel Aufmerksamkeit und sollte im Alter nicht umgangen werden.

Insbesondere der Unterschied zwischen einer barrierefreien und barrierearmen Gestaltung des Badezimmers sollte dabei jedem Best-Ager bewusst sein. Denn die Unterschiede sind deutlich: Während das barrierefreie Umbauen sehr kostspielig, zeitaufwendig und anstrengend sein kann, lassen sich beim barrierearmen Umbauen mit geringeren finanziellen Mitteln effiziente Verbesserungen erzielen, die im Alter enorm von Vorteil sind und auf der anderen Seite den Geldbeutel nicht zu sehr belasten.Und das Beste daran: Mit einem Zuschuss wird der Badumbau noch einfacher möglich.In vielen Fällen ist der Umbau zum vollkommen Barrierfreien Bad nicht nötig. Zielgerichtete Teilsanierungen wie der Umbau der Wanne zur Dusche, oder der Einbau einer Badewannentür, ermöglichen in den meisten Fällen wieder die selbstständige Badnutzung.

Das Verfahren nennt sich „Neues Begutachtungsassessment (NBA)“ und dient im Zuge der Pflegereform zur Feststellung des Grades der Pflegebedürftigkeit. Das NBA wird insbesondere den Bedürfnissen Pflegebedürftiger mit eingeschränkter Alltagskompetenz, wie Demenz- und psychisch Kranker wesentlich gerechter. Psychische und physische Faktoren der Pflegebedürftigkeit werden hierdurch gleichgesetzt. Start der Umstellung: 1.Januar 2017.

 

 

Keine Änderungen durch die Pflegegrade auf wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Zuschuß 4.000 Euro möglich!

Im Bereich der wohnumfeldverbessernden Maßnahmen ändert sich für Sie soweit nichts. Der Anspruch gilt ab Pflegegrad 1, was einer geringen Beeinträchtigung der Selbstständigkeit entspricht. Das Beantragungsverfahren und die maximale Fördersumme bleiben gleich.

 

 

Alle BADbarrierefrei Lösungen gelten weiterhin als wohnumfeldverbessernde Maßnahme und werden somit ab Pflegegrad 1 durch die Pflegekassen gefördert!

  • Einbau eines nicht vorhandenen Bades/WC
  • Armaturen
  • Badewanneneinstiegshilfen (Änderung der Bausubstanz)
  • rutschhemmende Bodenbeläge, insbesondere in der Dusche
  • Duschplatz, wenn keine Badewanne mehr genutzt werden kann
  • Anpassung der Höhe von Einrichtungsgegenständen
  • höhenverstellbarer Waschtisch
  • höhenverstellbareres WC

 

So beantragen Sie die Fördermaßnahme

Wichtig

Antragstellung

Tipp

Um eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse sicher zu stellen, sollte der Antrag auf den Zuschuss vor Beginn der Umbaumaßnahme gestellt und die Bestätigung der Pflegekasse zur Kostenübernahme abgewartet werden. Die Antragstellung erfolgt direkt durch den Pflegebedürftigen bei der Krankenkasse. Die benötigten Formulare sind häufig auf der Internetseite der Krankenkasse zu finden oder direkt in deren Geschäftsstellen erhältlich. Es empfiehlt sich auch immer vorher mit Ihrem Arzt über die Maßnahme zu sprechen. Falls Sie bereits eine Maßnahme in Anspruch genommen haben, kein Problem. Ein Zuschuss zur Wohnungsanpassung kann ein zweites Mal gewährt werden, wenn sich die Pflegesituation so verändert hat, dass erneute Maßnahmen nötig werden. Wir empfehlen eine Abklärung der Kostenübernahme vor Umbaubeginn.

Weitere Informationen

Miniaturansicht PflegegradrechnerAlles Wissenswerte zum Thema Pflegegrade finden sie auf https://www.badbarrierefrei.com/ratgeber/pflegegrad-rechner/.

Nutzen Sie den Pflegegradrechner um den Grad der Beeinträchtigung zu bestimmen. Anhand Ihrer Angaben berechnet er, welcher Pflegegrad Ihnen oder Ihrem Angehörigen zustehen würde.

 

Der Pflegegradrechner gibt Ihnen eine erste Orientierung dafür, ob eine Beantragung von Pflegegeld möglich wäre.

 

Sie haben weitere Fragen

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder rufen Sie unsere kostenfreie Hotline an.
Unter 0800 – 44 55 99 8 sind wir für Sie da.

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